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AKTUELLES

Marlene Goldstein -  
welch beeindruckender Film 
von Michael Klant, Prof.  PH FR

Die Geschichtswerkstatt fand in 25 Jahren 79 ehemalige jüdische Kinder der jüdischen Schulabteilung.                     Die 74 Überlebenden fanden wir in 8 Ländern der Welt.

Bis zu dem Film hatten wir von MARLENE GOLDSTEIN nur ihren Namen gefunden! Er steht seit 2006 auf einer der beiden  Namentafeln.     Siehe unten.

WELCH ÜBERRRASCHUNG: Die Recherchen von Prof. Michael Klant zeigen uns heute, dass Marlene Goldstein seit 1950 wieder in Freiburg - und zwar nicht weit von der Lessingschule entfernt in der Günterstal bis zu ihrem Tod im Jahr 2025 lebte!

Nach dem Tod ihres Mannes hat sie 2013 ihre Erinnerungen aufgeschrieben.   Diese interessante Quelle ist für uns ein Geschenk! und im Internet veröffentlicht.  Siehe unten

 

Rückkehr aus dem Exil

Kurt Maier ist nach über 80 Jahren aus dem Exil zurück gekehrt. Als 96-Jähriger wohnt er in einem christlich-jüdischen Altenheim in Frankfurt.

Fotos von links nach rechts:

1)  März 2026 Wiedersehen im Altenheim - Kurt Maier aus Kippenheim/Washington D.C. und Rosita Dienst-Demuth

2) Kurt Maier war unser erster Zeitzeuge. Im Jahre 2002 berichtete er über seine traurige Familiengeschichte: Heimat in Kippenheim, Deportation nach Gurs, Auswanderung in die USA.

3) Ehemalige jüdische Kinder der Zwangsschule in Freiburg bei einem Ausflug.    Circa 1939                                     Kurt Maier gab uns zwei erste Fotos. Es existieren nur fünf Fotos insgesamt.

 

 

Stolperstein in Köln         für Else Geismar-Pripis

Die 102-jährige Else Geismar-Pripis wurde 1943 von Köln aus ins KZ Theresienstadt deportiert. 2001 hat Else die jüdische Zwangsschule aus der Vergessenhaiet geholt.

Ab 12. Juni 2025 erinnert ein Stolperstein  an sie.  1945 wurde sie von der Roten Armee befreit.  Als einzige ihrer Familie hatte sie überlebt und lebt in ihrer Wohnung in Jerusalem.

Die Jugendlichen aus Köln Porz, Bild rechts, haben darüber ein Feature erstellt, 8min:

Zeitzeugin Else Geismar am Telefon

Veranstaltung 
Mi. 11. Dez. 24, Lessing-RS

Video, 25 min:   20 Jahre "Rückkehr in die vergessene Schule"

Unser Beitrag der Geschichtswerkstatt zum klingenden Adventskalender des Bürgervereins FR-Wiehre  2024  ist ein bewegendes Zeitdokument der "Woche des Erinnerns und Begegnens" im Jahr 2004.

17 ehemalige jüdische Kinder der jüdischen Zwangsschule aus 6 Ländern besuchten uns. Manche kamen das erste Mal zurück aus dem Exil.

Wo: Anita Morasch empfängt ab 17:45 Uhr alle Gäste mit ihren Liedern am BAUM FÜR STILLE HELDEN, Pausenhof der Lessingschule. 

17:55Uhr Einlass ins Klassenzimmer zur Film-Präsentation über die Hintertür der Lessing-Realschule.

Bitte einen Becher mitbringen für den Advents-Tee.

Ayshes Fluchtgeschichte aus der Türkei, 2019

Ayse erzählte im September und Oktober 2024 ihre Fluchtgeschichte in Klassen 8 und 9 a und b.

Viele Schüler:innen fühlten sich angesprochen, hatten viele Fragen an Ayse. 

Am wichtigsten war, ihre eigene Fluchtgeschichten zu erzählen.

Schüler:innen der Klassen 7b, 8b, 9a+b markieren ihre Herkunftsländer auf der Karte. Manche sprechen über ihre erlebten Fluchtgeschichten.

100 Jahre

Else Geismar
wird am Freitag, den 10. März 2023 
100 Jahre alt. 

ELSE GEISMAR

im Video "Gerettet".

Else Geismar hatte große Bedeutung mit ihren Äußerungen über die Zwangsschule für jüdische Kinder im Jahre 2001. 
Sie war die Initiatorin für die Gründung und die Recherchen der Geschichtswerkstatt Freiburg in nunmehr 22 Jahren.

Die Postkarte aus Theresienstadt war im Original im Augustinermuseum Freiburg ausgestellt.

Else fragte per Post bei Gertrud Luckner an, ob sie etwas über ihren Bruder in Berlin wisse.

G. Luckner war schon verhaftet, die Postkarte wurde ins KZ Theresienstadt an Else Geismar zurück geschickt...  mit dem Vermerk: 
ZURÜCK, WEIL IM GEFÄNGNIS.

Der jüngere Bruder Alfred war schon tot. Er hatte seinem Leben aus Verzweiflung ein Ende gesetzt, als er in Berlin auf der Deportationsliste stand.

ELSE GEISMAR

Das aktuellste Foto von Else Pripis von ihrem Enkel Uri Pripis, Jerusalem. Es dokumentiert am 2.12.2022:
Else blättert in der hebräischsprachigen Gedenkbroschüre aus Weilburg bei Gießen. 
In Weilburg hat Else die ersten acht Jahre gelebt. 
Ab 1933 lief das Schuhgeschäft bald nicht mehr und die Mutter zog mit den Kindern nach Emmendingen zu Verwandten. Der Vater kam nach.
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Hier ihre bewegte Geschichte zum Nachlesen.

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